Wenn ein Bauzaun medial werden darf, dann braucht es kreative Köpfe. Genau die waren gemeint, als im Ortsbeirat Westerland vor einigen Wochen beschlossen wurde, der erweiterte Bauzaun zur Absicherung der Bauarbeiten an dem Großbauprojekt an der Wilhelmine, gehört nicht dem Kommerz, sondern den Bürgern. Auf Initiative der Dorfmanagerin und mit Unterstützung des Inseljungendpflegers haben Jugendliche und engagierte BürgerInnen eine Kollage entwickelt, die an diesem Sonntag Gesicht zeigen will. Positiv und der Natur verbunden wollen die individuellen Botschaften eine Perspektive der Zuversicht umsetzen. Denn „Nur Barfuß fühle ich das Mee(h)r“ heißt es in einer Unterzeile der Komposition. Nicht unkritisch und verklärt, womöglich naiv, nein anrühren, inspirieren, erinnern was wir so oft vergessen, wollen diese gut acht Meter plakativer Wand. Die Natur darf nicht nur Kulisse sein, so hat schon Klara Enns seinerzeit treffend formuliert und das ist viele Jahre her. Wer also demnächst durch die Fußgängerzone von oder in Richtung Bahnhof flaniert, nimmt gerne den Dialog mit den Syltern auf, die hier Gesicht zeigen.

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