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Hauptausschuss beriet sich in einer Telefonkonferenz

Mrz 24, 2020 | Aktuelles

Am Montag, 23. März, besprachen sich der Hauptausschuss und der Bürgermeister in einer Telefonkonferenz. Damit auch angesichts der Corona-Krise die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik so engagiert und vertrauensvoll weiterläuft, wie bisher, sollen bis auf Weiteres wöchentlich immer dienstags weitere Hauptausschuss-Konferenzen stattfinden. 

In seinem Bericht ging der Bürgermeister auch auf die Zusammenarbeit mit der Nordseeklinik, dem Deutschen Roten Kreuz, den Ärzten, der Polizei, Sylt Marketing Gesellschaft, den Sylter Unternehmern und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband ein, „die insgesamt offen, vertrauensvoll und kompetent verläuft – zum Wohle der Bürger“, berichtete Nikolas Häckel. Auf der planerischen Seite erklärte er Verfahrensmöglichkeiten zum Erlass einer notwendigen Veränderungssperre. 

Trotz der Corona-Krise sind durch die Verwaltung keine den politischen Gremien vorbehaltenen Entscheidungen getroffen worden. Auch erhebliche Ausgaben hat es nicht gegeben, lediglich für die Heimarbeit notwendige Hardware wie Laptops und Ipads wurden angeschafft. Seit dem 23. März arbeitet die Verwaltung im Zweischichtmodell: Jeweils ein Team im Präsenzdienst und ein Team im Homeoffice.

Den geringen Ausgaben stehen geringe Einnahmen gegenüber: Fast sämtliche Gemeindeeinnahmen fallen durch die Corona-Krise derzeit weg. Bei kommenden Ausgaben in Höhe von mehr als 2500 Euro wird die Gemeindeverwaltung darum den Finanzausschussvorsitzenden zur Einschätzung der Finanzsituation informieren. Außerdem soll schon am kommenden Donnerstag, 26. März, der Finanzausschuss in einer Videokonferenz die gemeindliche finanzielle Situation erörtern. Bis dahin hat der Bürgermeister eine Haushaltssperre verfügt. Ausgenommen davon sind lediglich gesetzliche und vertragliche Verpflichtungen, Corona-Ausgaben und Ausgaben für den Katastrophenschutz.

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