Liebe Sylterinnen, liebe Sylter,

hier finden Sie die

  • Biike-Ansprache in Westerland von Bürgermeisterin Tina Haltermann
  • friesische Biike-Ansprache in Archsum von Gesa Michaelsen
  • Biike-Ansprache in Keitum von Gritje Stöver
  • Biike-Ansprache in Tinnum von Raphael Ipsen

Wir wüschen einen wundervollen Abend in alter Tradition und schöner Gemeinschaft.

Biike Westerland | Bürgermeisterin Tina Haltermann

Liebe Sylterinnen und Sylter,
liebe Gäste,

heute Abend stehen wir hier zusammen am Feuer, so wie es Generationen vor uns getan haben.
Die Biike ist mehr als ein alter Brauch.

Die Biike ist ein lebendiges Zeichen unserer Gemeinschaft, unserer Geschichte und unserer Verbundenheit mit unserer einzigartigen Insel, mit unserer Heimat.
Für mich ist es eine besondere Ehre, heute zum ersten Mal als Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt hier zu Ihnen sprechen zu dürfen.
Am 21. Februar hier zu stehen, erfüllt mich mit Dankbarkeit und gleichzeitig mit Respekt vor der Verantwortung, die wir gemeinsam für diesen besonderen Ort tragen.

Die Flammen, die gleich in den Himmel steigen, erzählen Geschichten:
von den Walfängern, die einst verabschiedet wurden,
von den Familien, die hofften und bangten,
von den Menschen, die über Jahrhunderte hinweg zusammenstanden. Wind, Wetter und Wandel zum Trotz.

Sylt war nie ein Ort der Bequemlichkeit, sondern immer ein Ort des Mutes und der Zuversicht.
Diese Insel hat gelernt, mit Veränderungen zu leben, ohne sich selbst zu verlieren.

Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen als unsere Vorfahren, doch der Geist der Biike bleibt derselbe.
Sie erinnert uns daran, dass wir gemeinsam stärker sind.
Dass wir unsere Insel nur bewahren können, wenn wir zusammenhalten, sei es im Bestreben unsere Natur zu schützen oder wenn es um unser Miteinander geht.

Die Biike ist ein Moment des Innehaltens.
Ein Moment, in dem wir uns fragen dürfen:
Was wollen wir bewahren?
Was wollen wir erneuern?
Und wie schaffen wir es als insulare Gemeinschaft, Sylt als lebenswerten Ort für alle Menschen, die hier leben und für alle Menschen, die uns so regelmäßig und gerne besuchen, zu erhalten?

Was uns alle vereint, ist die Liebe zu unserer Heimat.

Wenn wir gleich das Feuer entzünden, dann lassen wir symbolisch das Alte hinter uns und machen Platz für das Neue.
Möge die Wärme dieses Feuers uns durch die kommende Zeit tragen und uns daran erinnern, dass jede und jeder von uns Verantwortung für diesen besonderen Ort trägt.

Denn die Zukunft Sylts entsteht nicht irgendwo, sie entsteht genau hier bei uns und wird von uns gestaltet.
Durch unseren Zusammenhalt.
Durch unseren Mut.
Und durch die Entscheidungen, die wir gemeinsam treffen.

Ich danke allen, die diese Biike möglich machen.
Den Helferinnen und Helfern, unserer Feuerwehr, der Polizei , den Organisatoren und allen, die mit Herzblut dafür sorgen, dass diese Tradition lebendig bleibt.
Lieben Dank auch für die Rede auf friesisch.

Lassen Sie uns die Wärme dieser Biike spüren, unsere Gemeinschaft feiern und alle gemeinsam mit Zuversicht auf die kommenden Wochen und Monate blicken!

Ich wünsche Euch allen eine fröhliche Biike!

Herzlichst, Tina Haltermann

Biike Archsum | Text Gesa Michaelsen – Sölring Übersetzung Inge Gieppner Carstensen

Liebe Archsumer, liebe Sylter, guten Abend den Gästen in Archsum. Wir grüßen euch alle, die ihr heute nicht nachhause kommen konntet und aus der Ferne an eure Insel denkt.
Biike hat die Zeit überdauert als ein Symbol für Beständigkeit. Biike verbindet uns mit den Altvorderen, der Lebensenergie derer, die hier lebten und vor uns gegangen sind. Die Biike verbindet ihre und unsere Hoffnung. Feuer die Kraft verheißen und Wärme geben.
Das lodernde Feuer beschwört die Zukunft als ewigwährendes Zeichen der Erneuerung und Fruchtbarkeit. Unser Land der Boden der uns Essen bedeutet. Heute verstehen wir den tiefen Sinn dieser Energie nicht mehr. Wir denken nicht an den satten, fruchtbaren Boden unter unseren Füßen, wenn wir essen. Wir denken Boden ist Geld. Geld hin und hergetragen in den Taschen von Menschen, die die Scholle durch die sie es bekommen haben schnell vergessen.
Die Biike ist ein guter Ort Schweres loszulassen und Hoffnung für das neue Jahr zu schöpfen. Das war zu allen Zeiten so.
Für Erfolg im Walfang dereinst. Heute vielleicht für die Risiken unserer Zeit; für baldigen Frieden! Im Kleinen für mehr Einigkeit auf der Insel, in unserer Gemeinde.
Wir wollen genau hinschauen, wer uns glaubwürdig einen zukünftigen Weg im Einklang mit der Natur, für ein Sylter Leben mit ihren Gästen verspricht.
Dann kann ein Feuer im Herzen ein Licht im Dunkeln und ein Zeichen der Hoffnung sein.

Biiki fan Söl‘ Helig ual‘ Jöl‘ Flami ap! Skiin aur üüs Lön‘ Sa üs dü Altert heest dön!
Wiis gur, diarom let üüs Sölring sjung.

 

 

Lef Ārichsemböör, lef Sölring, gur Inj tö ali Gasten jir ön Ārichsem.
Wü grööt uk al dānen, diar deling ek tüs kum kür en ön di Fiirens om jaar Ailön teenk.
Biiki heer di Tir aurduuret üs en Sümbol fuar Bistendighair. Biiki forbent üüs me üüs Fuarfaaren, di Leewentsenergi fan dānen, diar jir lewet haa en diar fuar üüs gingen sen. Di Biiki forbent jaar en üüs Hööp, dat Jöl Kraft forsprakt en Wāremker skeenkt.
Dit āpflamit Jöl es fuar di Tökuft en Teeken fuar Niimaakin en Früchtbaarhair, üüs Eekern di Buurem, diar üüs it bidüütet! Ön des Tir forstuun wü di diip Sen fan des Energii ek muar! Wü teenk ek om di satt en gröörig Buurem öner üüs Fet, wan wü iit! Wü teenk, Buurem es Jil! Jil, wat hen en weđer skopt uur ön di Feken fan Mensken, wat di Öörtknob, hur ja’t fan fingen haa, waker auriit.
Di Biiki es en gur Stair, Swaar’s luastöleten en Hööp fuar dit nii Jaar tö saamlen. Dit wiar tö ali Tiren sa. Jer wiar‘t di Hööp üp en gur Walfeskfang, – deling mesken muar fuar di Risiken fan des Tir- fuar muar Freer üp di Wārel – en jit muar Iinighair üp üüs Ailön, ön üüs Gimiinden.
Wü wel ginau henluki, hoken üüs liivbaar en Wai weegit fuar en gur en rocht Iinklang me di Natuur en en gur Töhop üp Söl me sin Gasten. Da ken en Jöl ön üüs Harten en Leecht ön Junkens en en Teeken fuar Hööp wiis.

En diarom: Biiki fan Söl, helig ual Jöl – flami āp! Skiin aur üüs Lön, sa üs dü altert heest dön! Diarom let üüs Sölring sjung.

Biike Keitum | Ortsbeiratsvorsitzende Gritje Stöver

Biikerede Keitum 2026 – Gritje Stöver – Motto: „Unser Keitum wächst im Wir

Lef Söl’ring Lönsliren, lef Gasten,

als Ortsbeiratsvorsitzende der Ortsteile Keitum und Munkmarsch möchte ich euch ganz herzlich zur diesjährigen Biike begrüßen. Wir sind heute hier am Keitumer Biikeplatz zu einem der traditionsreichsten Feste auf Sylt zusammengekommen: ein Fest zur Vertreibung des Winters, ein Fest der Zusammenkunft, ein Fest, um mit starken und ehrlichen Worten ein Zeichen zu setzen.

Die Sylter Biike ist mit vielen Traditionen verbunden. Der Wandel der Zeit hat es mit sich gebracht, dass sich einige davon verändert haben oder verloren gegangen sind. Der Spagat zwischen dem Erhalt unserer Traditionen und der Offenheit für Neues ist eine der größten Herausforderungen, der wir uns auf der Insel stellen müssen. Eben weil so viele Begehrlichkeiten auf jedem Stück der 99,14 Quadratkilometer der Insel lasten.

Umso mehr freue ich mich, dass es uns immer wieder gelingt, zu einem gemeinsamen WIR zu finden. Keitums Qualität liegt in seiner Lebendigkeit. Das beweisen unsere Vereine, der Ortsbeirat und die Freiwillige Feuerwehr Keitum, die mit Veranstaltungen und Festen immer wieder zu einem gemeinsamen WIR einladen. Das beweist Heiner Johannsen und sein Team, die den EDEKA aktiv Markt zu einem wichtigen Treffpunkt des Ortes machen. Auch die Keitumer Einzelhändler haben das Potential eines gemeinsamen WIR erkannt und im vergangenen Jahr erstmalig eine wunderbare Woche „Wir Keitum“ gefeiert.

Unser Keitum wächst im WIR, das neue Impulse setzt und dabei Tradition, Regeln und Gepflogenheiten berücksichtigt. Letztendlich geht es darum Keitum zu verstehen und im positiven Sinne lebendig zu halten. Deshalb nehmt den Satz mit: Unser Keitum wächst im WIR!

Im vergangenen Spätsommer stellte unser lokaler Fernsehsender Sylt1 die K-Frage: Welcher Ort ist schöner – Keitum oder Kampen? Keitum hat diesen Wettstreit knapp gewonnen. Und wenn man mich als Ortsbeiratsvorsitzende fragt, sage ich natürlich: Zu Recht! Keitum ist der schönste Ort der Insel. Genauso wird die Bürgermeisterin von Kampen sagen: Kampen ist der schönste Ort der Insel. Und als Diplomatin müsste ich hinzufügen: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Aber wir sollten uns dieses Denken für den eigenen Ort bewahren. Sylt wird in verwaltungsseitiger und politischer Hinsicht noch enger zusammenrücken, sollte sich das in den Startlöchern stehende Amtsmodell durchsetzen. Das ist gut so. Aber es ist wichtig, dass jeder Ort der Insel in diesem neuen Gemeinschaftsdenken einen Platz erhält.

Ein Einheitsdenken, wie es hier und da, etwa in der Diskussion um Ferienwohnungen oder Bauleitplanung, anklingt, wird der Individualität unserer Ortsteile nicht gerecht. Gerade in der baulichen Rahmenplanung hat Keitum bereits 1989 Maßstäbe gesetzt. Eine Mammutaufgabe, die sich in differenzierten Bebauungsplänen sowie Gestaltungs- und Erhaltungssatzungen der 1990er/2000er Jahre niedergeschlagen hat. Und damit bin ich wieder beim Anfang meiner Rede: beim Spagat zwischen Bewahren und Erneuern. Die Qualität Keitums liegt, neben seiner Lebendigkeit, in seiner besonderen Mischung: aus Dauerwohnraum, Zweitwohnsitzen und Ferienwohnungen, aus denkmalgeschützten Häusern und behutsamen Neubauten.

Ein unindividueller Einheitsbrei war noch nie das Ding der Keitumer, genauso wenig wie überdimensionierte Großprojekte oder eine übertriebene Kleinteiligkeit. Wir haben aus vergangenen Fehlplanungen schmerzhaft gelernt. Und wir haben das Bestmöglichste daraus gemacht. Daran sollten wir festhalten.

Das Beste draus gemacht, haben auch die Akteure, die zum Gelingen der diesjährigen Biike beigetragen haben. Im Namen des Ortsbeirats möchte ich meinen Dank an alle aussprechen:

  • Jakob Hansen, für die Organisation der Biikewache.
  • Den Hartgesottenen, die die Nacht bei der Biikewache zum Tag gemacht haben.
  • Den Jugendspielmannszug Rödemis, der uns heute mit fast 45 jungen Musikern begleitet.
  • Die Freiwillige Feuerwehr, die wie immer zur Stelle ist.
  • Die Kinderfeuerwehr Archsum, die die Biikepuppe gebaut hat.
  • Dieter Ingwersen und seine Crew, für das Entzünden des Feuers.
  • Anika Schier von der Gemeinde Sylt, für die Unterstützung bei der Organisation.
  • Und natürlich die Round Tabler, die uns mit hochprozentiger Bewirtung versorgen.

Ihr alle haltet Keitum lebendig!

Uns allen wünsche ich eine fröhliche Biike, ein geselliges Grünkohlessen und den Kindern und Erwachsenen viel Spaß am morgigen Petritag.

Biike Tinnum | Ortsbeiratsvorsitzender Raphael Ipsen

Moin liebe Tinnumer und Gäste,
willkommen zur Biike 2026 hier an der Tinnumburg.
Mein Dank gilt den Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehr Tinnum. Ihr sorgt heute für die Brandwache, für Sicherheit und für warme Getränke. Und ihr sorgt das ganze Jahr über für etwas, das man nicht kaufen kann: Verlässlichkeit. Danke dafür.
Ebenso danke ich allen Vereinen, Helfern, Kindern und der Boy-Lornsen-Schule, die unsere Biike mit Leben füllen und die Sylter Kultur hochhalten.
Unsere Biike ist mehr als ein Feuer.
Biike ist unser nordfriesisches Statement: Wir stehen zusammen.
Wenn wir nach Deutschland und Europa schauen, sehen wir Krieg, wirtschaftliche Unsicherheit und gesellschaftliche Spannungen. Vieles wirkt unruhig, manches orientierungslos. Und dann stehen wir hier im Wind, im Feuerschein, und merken: Unsere Antworten beginnen im Kleinen.
Während in Berlin über Milliarden verhandelt wird, ringen wir hier um die Aufstellung der Haushalte.
Während in Brüssel über Grenzen diskutiert wird, sprechen wir über sichere Schulwege an der Boy-Lornsen-Schule.
Während immer wieder von einer Zeitenwende gesprochen wird, bemühen wir uns auf Sylt um den Erhalt unserer Infrastruktur, um die Schaffung von Wohnraum für Sylter und um insularen Zusammenhalt.
Das mag klein erscheinen. Ist es aber nicht.
Denn unsere Heimat entsteht genau hier.

Der neuen Feuerwache in Tinnum scheint nun wirklich nichts Entscheidendes mehr im Wege zu stehen. Die finale Planung wird abgeschlossen. Und wenn alles so läuft wie angekündigt, könnten unsere Kameraden in diesem Jahr tatsächlich noch die Grundsteinlegung erleben.

Sylt steht insgesamt vor Herausforderungen.
Unsere Insel befindet sich in einem Wandel.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich.
Der Druck auf Wohnraum bleibt hoch.
Die Marschbahn ist leider zur täglichen Herausforderung geworden.
Die Erwartungen an einen funktionierenden Tourismus und hohe Sylter Lebensqualität wachsen.
Dieser Wandel ist spürbar, und er fordert uns.
Aber Wandel war auf Sylt noch nie nur ein Risiko. Wandel war und ist auf Sylt immer auch eine Chance.
Vom Fischfang und der Landwirtschaft zur Urlaubsdestination.
Von der Sommerferieninsel zur ganzjährig belebten Insel.
Jede Generation musste sich neuen Bedingungen stellen.
Und jede Generation hatte die Wahl: festhalten oder gestalten.
Ich bin überzeugt: Wenn wir den Wandel aktiv annehmen, liegt darin eine große Chance für unsere Insel.
Eine Chance, Wohnraum klug weiterzuentwickeln.
Eine Chance, Verkehr verlässlicher zu organisieren.
Eine Chance, Natur und Wirtschaft im Gleichgewicht zu halten.
Eine Chance, unsere Dorfgemeinschaften zu stärken.
Wandel bedeutet nicht, unsere Identität aufzugeben.
Wandel bedeutet, sie bewusst weiterzuentwickeln.
Und genau hier kommt das Ehrenamt ins Spiel.
Ich sage es jedes Mal, weil es wahr bleibt: Von der Seitenlinie reinrufen reicht nicht. Mitmachen ist gefragt.
Feuerwehr, Sportverein, Schule, Dorfverein, Ortsbeirat, Gemeindevertretung. Überall werden Menschen gebraucht, die Verantwortung übernehmen. Nicht irgendwann. Jetzt.
Gerade die junge Generation ist gefragt.
Wer möchte, dass Sylt auch in zwanzig oder dreißig Jahren noch lebenswert für sich und seine Kinder ist, muss heute anfangen mitzugestalten.
Unsere Insel lebt von Menschen, die nicht nur fordern, sondern auch handeln.
Von Menschen, die diskutieren können, ohne zu spalten.
Von Menschen, die Kritik äußern und gleichzeitig Lösungen anbieten.
Die Biike ist ein Lichtzeichen.
Früher sollte es den Winter vertreiben.
Heute steht sie für Orientierung.
Dieses Feuer brennt für Zusammenhalt.
Für unsere nordfriesische Kultur.
Für unsere Kinder.
Für ein selbstbewusstes, lebenswertes Sylt.
Lasst uns optimistisch bleiben.
Nicht naiv, aber entschlossen.
Wenn wir insular denken und gemeinsam handeln, wird Sylt seinen Weg weitergehen. So wie immer.
Ich danke meinen Mitstreitern im Ortsbeirat, allen Ehrenamtlichen und jedem Einzelnen hier, der Verantwortung übernimmt oder übernehmen will.
Nun lasst uns gemeinsam den Winter verabschieden und nach vorne schauen.
Rüm Hart Klaar Kimming

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