Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat dem Schulverband Norddörfer für die Norddörferschule in Wenningstedt eine Zuwendung von bis zu 5.110.274,60 Euro bewilligt. Die Fördermittel stammen aus dem Investitionsprogramm Ganztagsausbau (Ganztagsprogramm II) des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein, mit dem der Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter gezielt unterstützt werden soll.

Wichtiger Schritt für die weitere Planung der Norddörferschule

Die Förderung schafft eine wichtige finanzielle Grundlage für die geplante Erneuerung des Schulstandorts in Wenningstedt. Vorausgegangen waren energetische Überlegungen und die sogenannte Leistungsphase Null, in der das Kollegium ein pädagogisches Konzept erarbeitet hat. Dieses wird nun in ein Raumprogramm überführt und bildet dann die Grundlage für die weitere Planung.

Nachdem die IB.SH die Antragsfrist für das Förderprogramm bis zum 31. Dezember 2025 verlängert hatte, beauftragte der Schulverband das Kommunale Liegenschafts-Management (KLM) im November 2025 kurzfristig mit der Antragstellung. Der Zuwendungsbescheid über bis zu 5.110.274,60 Euro ging während der Herbstferien im Oktober 2026 ein. Die geförderte Maßnahme umfasst den Umbau des Bestandsgebäudes sowie einen Erweiterungsneubau für Schule und Offene Ganztagsschule (OGS).

„Das pädagogische Konzept, das vom Kollegium im Rahmen der Machbarkeitsstudie mit viel Einsatz erarbeitet wurde, bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung der Schule. Darauf aufbauend hat das Kommunale Liegenschafts-Management die Förderzusage erwirkt, wofür ich sehr dankbar bin. Unsere drei Gemeinden List, Kampen und Wenningstedt-Braderup, das Kollegiums der Norddörferschule sowie das KLM und die Verwaltung ziehen hier alle gemeinsam an einem Strang, um gute Bedingungen für die Kinder und eine zukunftsfähige Norddörferschule zu schaffen“, freut sich Kai Müller als Schulverbandsvorsteher und Bürgermeister von Wenningstedt-Braderup.

Schulleiterin Bianca Rehage betont die Bedeutung der geplanten Entwicklung für den Schulalltag: „Die Aufforderung zur energetischen Sanierung hat uns damals verdeutlicht, dass wir uns nicht nur pädagogisch, sondern auch räumlich weiterentwickeln müssen. Jetzt haben wir die Chance, unsere pädagogischen Vorstellungen in konkrete Räumlichkeiten zu übersetzen und auf diese Weise parallel zum Schulalltag eine gegenwarts- und zukunftsfähige Schule zu schaffen.“

„Ohne die Initiative von Bianca Rehage und Kai Müller und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten wäre diese Förderzusage nicht möglich gewesen. Der Zuschuss leistet einen wichtigen Beitrag zu den Gesamtkosten des Vorhabens und wir können jetzt in die offizielle Planungsphase einsteigen, um die konkrete Planung für den Umbau des Bestandsgebäudes und den Erweiterungsneubau zügig voranzubringen“, erläutert Sonja Beckmann-Visser vom Kommunalen Liegenschafts-Management (KLM).

Die Förderzusage ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Norddörferschule. Gleichzeitig tragen Fördermittel dieser Größenordnung entscheidend dazu bei, die kommunalen Haushalte zu entlasten und notwendige Investitionen der Gemeinden zu ermöglichen.

© Inselverwaltung Sylt

Das Foto zeigt hinten von links Janne Wittke (Team Hochbau KLM), Pia Menning (Fachdienst Schul-, Jugend-, Kultur und Sport), Ronald Benck (Bürgermeister List auf Sylt) und Martin Marställer (Fachbereichsleiter Finanzen und Controlling) sowie vorne von links Sonja Beckmann-Visser (Leitung Hochbau KLM), Bianca Rehage (Schulleiterin Norddörferschule), Stefanie Böhm (Bürgermeisterin Kampen) und Kai Müller (Schulverbandsvorsteher Norddörfer und Bürgermeister Wenningstedt-Braderup).

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